NRW Wirtschaftsminister präsentiert Studie über Bedeutung industrieller Dienstleistungen

NRW Wirtschaftsminister präsentiert Studie über Bedeutung industrieller Dienstleistungen

In der jüngst veröffentlichten Studie wurde der zunehmende Trend einer stärkeren Dienstleistungsorientierung
im Verarbeitenden Gewerbe in NRW bestätigt. Aus Sicht von AnGeWaNt besonders interessant ist, dass sich der Anteil der
Anbieter von hybriden Dienstleistungen (hybride Wertschöpfung) seit den 2000er Jahren in Deutschland bis heute etwa verdoppelt hat.
Auch ist immer noch ein Anstieg bei der Verbreitung der einfacheren, produktbegleitenden Services zu
verzeichnen. Etwa ein Drittel aller Industriebetriebe in Deutschland bietet außerdem digitale Geschäftsmodelle
an.

Hybride Wertschöpfung als Fallstudie

In einem Fallbeispiel illustriert die Studie den Weg von einem klassischen Produktionsunternehmen hin zu einer hybriden Wertschöpfung.

Das beschriebene Unternehmen bietet neben seinen industriellen Kernprodukten auch industrieorientierte Dienstleistungen
an. Dazu zählen produktbegleitende Dienstleistungen wie Schulungen und Projektmanagement. Darüber
hinaus, so berichtet die Studie,  gehören auch nachfrageorientierte Kombinationen von Produkt und Service zum Angebot des Unternehmens.

NRW Wirtschafts- und Innovationsminister Pinkwart sieht bei digitaler und hybrider Wertschöpfung noch ungenutztes Potenzial

Anlässlich der Vorstellung der Studie führte der Minister aus, dass NRW Unternehmen die Chancen der dienstleistungsorientierten Fertigung noch viel stärker nutzen müssten. Besonders in innovativen Anwendungen digitaler Technologien steckten für die Industrie laut Pinkwart noch viele ungenutzte Pozentiale. Weitere Infos zur Studie finden sich auf der Seite des Wirtschaftsministeriums.

AnGeWaNt unterstützt bei der Definition hybrider Geschäftsmodelle

Mit Hilfe der Methoden-Stories von AnGeWaNt können Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes selbstständig oder unter Moderation von ZENIT, Konzepte für eine hybride Wertschöpfung erarbeiten. Die Methoden-Stories vermitteln Wissen zur Struktur von entsprechenden Innovations-Workshops, sie beinhalten mögliche Leitfragen zur Anregung der Teilnehmenden und  zeigen Fallstricke bei der Vorbereitung und Umsetzung auf.

 

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