Geschäftsmodelle gemeinsam mit anderen Unternehmen entwickeln

Geschäftsmodelle gemeinsam mit anderen Unternehmen entwickeln

Was auf den ersten Blick fast unmöglich erscheint, hat sich in der Praxis als geeignete Vorgehensweise zur systematischen Beschreibung von Geschäftsmodellen erwiesen. Im Projekt AnGeWaNt werden für die drei teilnehmenden Unternehmen neue hybride Geschäftsmodelle identifiziert, beschrieben und umgesetzt. Dafür wurden drei verschiedene Methoden eingesetzt:

  • ein generischer Ansatz
  • eine modifizierte Value Proposition Methodik
  • ein technologieorientierter Ansatz

Ein Überblick dazu findet sich hier.

Hybride Geschäftsmodelle setzen auf bestehenden Geschäftsmodellen auf. Insofern war es von Anfang an auch notwendig, die bestehenden Geschäftsmodelle der drei Firmen (Kinshofer, Paus, Pfreundt) zu beschreiben. Und zwar möglichst strukturiert sowie in gleicher Form.

Für diese Übung hat das Projektteam bei ZENIT einen gemeinsamen Workshop mit Führungskräften aus allen drei beteiligten Unternehmen eingesetzt. Die Methodik verknüpft Elemente wie den Business Model Canvas mit erfahrungsbasierten Inputs von Managern der jeweils anderen Unternehmen. Das Konzept setzt voraus, dass die beteiligten Entscheidungsträger für ihr eigenes Unternehmen bereits hybride Geschäftsideen angedacht haben.

Auch wenn das Geschäftsmodell zu den wichtigen und vertraulichen Aspekten der Geschäftsführung zählt, die man zunächst eher intern diskutiert, hat sich der Ansatz in der Praxis als tragbar und sehr fruchtbar erwiesen. Wichtig ist natürlich, dass zwischen den teilnehmenden Firmen keine Wettbewerbsbeziehungen bestehen. Ist das gewährleistet, dann entsteht ein offener Prozess, in dem sich die Teilnehmenden auf Augenhöhe begegnen und sehr konstruktiv diskutieren.

Das gesamte Workshop-Konzept hat das AnGeWaNt Team in der Methoden-Story “Geschäftsführerworkshop – Geschäftsmodelle durch moderierte Reflexionsprozess hybridisieren” zusammengefasst, die Sie in Downloadbereich herunterladen können.

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