Austausch zu 2,5 Jahren AnGeWaNt

Austausch zu 2,5 Jahren AnGeWaNt

Am 26. und 27. Oktober kamen die Projektpartner aus AnGeWaNt zum 6. Konsortialmeeting zusammen. Das Treffen fand bei ZENIT in Mülheim an der Ruhr statt. Im Fokus standen die Ergebnisse und die Erfahrungen aus 2 ½ Jahren gemeinsamer Projektarbeit.

Vorstellung des aktuellen Standes

Am ersten Tag wurden die aktuellen Arbeitsstände im AnGeWaNt-Projekt vorgestellt. Zu Beginn präsentierten die drei Unternehmen ihre hybriden Geschäftsmodelle, die im Projekt entwickelt und umgesetzt wurden. Diese werden aktuell bei Pilotkunden getestet und sollen mittelfristig auf dem Markt angeboten werden. Neben technischen Ergänzungen an den physischen Produkten haben die Unternehmen dazu ihre Online-Dienste erweitert. Über ihre Clouds können die Firmen auch Auswertungen aus den gewonnen Daten anfertigen und ihren Kunden diese als Dienstleistung zur Verfügung stellen. Auch eine Schnittstelle zur Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) ist in der Planung.

Daraufhin wurden die Fortschritte in den Arbeitspaketen, die die sozio-technische Entwicklung der Geschäftsmodelle begleiten, besprochen. Die Ergebnisse, die im Verlauf des Projektes entstanden sind, finden sich aktuell in der Finalisierung und werden in den nächsten Wochen auf unserer AnGeWaNt-Webseite veröffentlicht.

Erfahrungsaustausch

Im Mittelpunkt des zweiten Tages stand der Austausch von Erfahrungen. Die drei Unternehmen waren sich einig, dass sie trotz der unterschiedlichen Ausrichtung ihrer Geschäftsmodelle die gleichen Herausforderungen meistern mussten, um aus den Ideen für hybride Geschäftsmodelle erfolgreiche Produkte zu entwickeln. Dabei sind in den Unternehmen neue Methoden der Zusammenarbeit und der Projektentwicklung entstanden. Welche Erfahrungen genau gemacht wurden, ist das Thema einer Blog-Reihe, die demnächst hier veröffentlicht wird.

Die Unternehmen betonten, dass es sehr war hilfreich, sich im Rahmen des Projektes regelmäßig miteinander zu besprechen und von den Erfahrungen der anderen zu profitieren. Auch teilten die Unternehmen die Erfahrung, dass hybride Geschäftsmodelle nicht als rein technische Projekte zu verstehen sind und daher verschiedenste Akteure aus den Unternehmen einbezogen werden müssen. Auch muss arbeitsorganisatorischen Belangen ein hoher Stellenwert eingeräumt werden.

Transfer-Kit

Ein weiterer Programmpunkt widmete sich dem Transfer-Kit, das alle Ergebnisse des Projektes umfasst. Hierbei konnten die Unternehmen bewerten, wie hilfreich die Workshops, Interviews und andere Aktivitäten waren, um das hybride Geschäftsmodell einzuführen und ihr Unternehmen zu transformieren. Auch gaben sie Tipps, welche Erfahrungen anderen Unternehmen übermittelt werden sollten.

Diese Ergebnisse werden in den nächsten Wochen in die Bereitstellung des Transfer-Kits einfließen. Es wird zum Ende des Jahres auf dieser Webseite online gestellt. Zudem werden die Ergebnisse auf der Transfer-Veranstaltung des Projektes präsentiert.

Ausklang

Neben dem guten und offenen fachlichen Austausch, boten sich zudem viele Möglichkeiten für persönliche Gespräche und den Rückblick auf die gute, bald dreijährige Zusammenarbeit. Abgerundet wurde dies von einer gemeinsamen musikalischen Darbietung im Sinne „AnGeWaNt rocks“.

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