BMBF-Projekt InnoServPro hat Sensordaten als Basis für neue Geschäftsmodelle untersucht

BMBF-Projekt InnoServPro hat Sensordaten als Basis für neue Geschäftsmodelle untersucht

Das 2019 beendete BMBF-Projekt InnoServPro (Start 2015) untersuchte, wie Produkte durch Digitalisierung sinnvoll um hybride Dienstleistungen (hybride Wertschöpfung) ergänzt werden können. Die Konsortialpartner nennen das Ergebnis „Produkt-Service-Systeme“ (Walter Koch, Leiter FuE bei Schaeffler Technologies).

Fokus des Projektes war es, „ausfallkritische Zustände mittels Sensordatenauswertung frühzeitig zu erkennen“. Damit verfolgten die Konsortialpartner das Ziel, als Maschinenhersteller dem Kunden eine (geldwerte) Verfügbarkeitsgarantie geben zu können. Die Konsortialpartner von InnoServPro arbeiteten dabei mit einer virtuellen Messtechnik, die den Messdatenfluss der Sensoren simuliert (Lehrstuhl für Messtechnik und Sensorik an der Uni Kaiserslautern) bevor die Daten in der Cloud direkt beim Maschinenhersteller (Grimme) analysiert werden.

Durch die Simulation ist der Sensorhersteller in der Lage, am Computer zu entscheiden, an welcher Stelle im Prozeß am besten gemessen und wie der Sensor am besten positioniert werden sollte.

Eine Veröffentlichung liegt vor: „Digitale Dienstleistungsinnovationen“ (https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-59517-6.)

Lese- und Hörinputs gibt es über die Website https://dienstleistungstagung.pageflow.io/ruckblick-dienstleistungstagung-2019-service-systems-innovation#204429.

 

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